© Kurt Müller 2012 ![]() ![]() ![]() ![]() Homepage in English ![]() ![]() ![]() ![]() Homepage in English ![]() ![]() ![]() ![]() Homepage in English ![]() ![]() ![]() ![]() Homepage in English ![]() ![]() ![]() ![]() Homepage in English ![]() ![]() Homepage in English ![]() ![]() ![]() Homepage in English
Russland Juni 1941 bis März 1943
Gedichte aus dem Krieg 1941 - 43 Während seiner Zeit als Soldat in Russland schrieb Kurt Müller viele Gedichte, von denen er nach dem Krieg 14 zu einem kleinen Band für seine Frau zusammenstellte. In den Gedichten spiegeln sich seine Gefühle und Eindrücke aus dem Krieg in Russland wider. Über allem steht das Bemühen, sich selbst zu bewahren oder wieder zu finden. Dabei scheint die Sehnsucht nach Zuhause, Frau, Familie den wichtigsten Halt zu bilden, es kommt aber auch zur unmittelbaren Auseinandersetzung mit den Kriegserlebnissen. Als einziges aus dem Rahmen dieser Thematik und Gestik scheinbar etwas herausfallend und für den heutigen Leser ein wenig rätselhaft ist das Gedicht "St.Georg", das , im Moment des ersten Lesens vielleicht sogar die irritierte Frage aufkommen lässt, ob die Saat der Nazis, der natürlich auch Kurt Müller ausgesetzt war, hier doch, versteckt im Allegorischen, noch gekeimt haben könnte. Nach einer Weile der Beschäftigung mit dem Gedicht und des Hineindenkens in die damalige Situation eines kriegsdienstpflichtigen Soldaten erschließt sich aber nach und nach ein Verständnis dafür, dass sich hier etwas ganz Anderes Bahn bricht: was ausgedrückt wird, ist der Versuch eines Befreiungsschlags im aufgezwungenen Existenzkampf, gegen die Bedrohungen, die den Zwangsrekrutierten von allen Seiten umzingelt haben. Das aber konnte er unter den damaligen Bedingungen von Kontrolle und Terror nicht offen aussprechen und wich deshalb ins Allegorische aus, im Gegensatz zum Tenor der übrigen Gedichte, in denen er - ohne ausdrücklich politische Aussagen - mehr als einmal in die damals gefährliche Nähe von Vorwürfen wie "Wehrkraftzersetzung", "Defätismus" oder "Fraternisieren" gerät. Den Gedichten ist ein kleiner Goethe-Vers vorangestellt, mit dem Kurt Müller sie seiner Frau widmet. Dieser Vers und die 14 Gedichte folgen auf den nächsten Seiten in chronologischer Reihenfolge, entsprechend den unten stehenden Links. Der letzte Link ruft eine Tonbandaufnahme aus dem Jahr 1967 auf; Kurt Müller rezitiert selbst (aus dem Stegreif) ein Heine-Gedicht, die letzten Worte eines ganz unheldischen Soldaten.
1941 - 43: Gedichte im Krieg
1941 - 43: Gedichte im Krieg
1941 - 43: Gedichte im Krieg
1941 - 43: Gedichte im Krieg
1943 -45: Briefe aus dem Krieg
1943 -45: Briefe aus dem Krieg
1943 -45: Briefe aus dem Krieg
1943 -45: Briefe aus dem Krieg
Und es war nur eine lange Reise - 6. Mai 1942
Und es war nur eine lange Reise - 6. Mai 1942
Und es war nur eine lange Reise - 6. Mai 1942
Und es war nur eine lange Reise - 6. Mai 1942
Der Soldat - 2. Dezember 1942
Der Soldat - 2. Dezember 1942
Der Soldat - 2. Dezember 1942
Der Soldat - 2. Dezember 1942
Ich habe einen Engel in mir - 8. Dezember 1942
Ich habe einen Engel in mir - 8. Dezember 1942
Ich habe einen Engel in mir - 8. Dezember 1942
Ich habe einen Engel in mir - 8. Dezember 1942
Die Soldatenfrau - 31. Dezember 1942
Die Soldatenfrau - 31. Dezember 1942
Die Soldatenfrau - 31. Dezember 1942
Die Soldatenfrau - 31. Dezember 1942
Bezirke des Herzens - 17. Januar 1943
Bezirke des Herzens - 17. Januar 1943
Bezirke des Herzens - 17. Januar 1943
Bezirke des Herzens - 17. Januar 1943
Tag wie gestern und wie morgen - 28. Januar 1943
Tag wie gestern und wie morgen - 28. Januar 1943
Tag wie gestern und wie morgen - 28. Januar 1943
Tag wie gestern und wie morgen - 28. Januar 1943
Kurt Müller sen. rezitiert das Gedicht "Enfant Perdu" von Heinrich Heine
Kurt Müller sen. rezitiert das Gedicht "Enfant Perdu" von Heinrich Heine
Kurt Müller sen. rezitiert das Gedicht "Enfant Perdu" von Heinrich Heine
Kurt Müller sen. rezitiert das Gedicht "Enfant Perdu" von Heinrich Heine
Abschied von dir - Dezember 1941
Abschied von dir - Dezember 1941
Abschied von dir - Dezember 1941
Abschied von dir - Dezember 1941
Alle Wege führen zu euch - Sylvester 1941
Alle Wege führen zu euch - Sylvester 1941
Alle Wege führen zu euch - Sylvester 1941
Alle Wege führen zu euch - Sylvester 1941
Russisches Quartier - 7. Januar 1942
Russisches Quartier - 7. Januar 1942
Russisches Quartier - 7. Januar 1942
Russisches Quartier - 7. Januar 1942
Rußland - 18. Januar 1942
Rußland - 18. Januar 1942
Rußland - 18. Januar 1942
Rußland - 18. Januar 1942 ![]() "Einsatz" in Russland: v.2.6.41 Einsatz im Operationsgebiet der Ostfront - 5.3.43 Tage mit Feindeinwirkung 1942 Febr. März. Apr. Mai Aug. Sept. Okt. 6 3 1 2 2 - 1 = 15 Tage![]() Ausbildungen 1940 bis 1942: Militärische Grundausbildung erhalten bis 31.3.4[0?] Prüfung als Rechnungsführer beim Lw. Bau-Batl. 6/IV am 16. und 17.4.1942 Als Rechnungsführer eingesetzt gemäß Befehl Nr.29/4 Lw. Bau-Batl. 6/IV v.30.4.42 Wehrmachtsführerschein II u. III am 16.8.42
links und unten: Auszüge aus dem Wehrpass für die Zeit in Russland 1941 bis 1943: ![]() Einheiten, in denen Kurt Müller sen. zwischen 1940 und August 1943 "eingesetzt" war: 22.4.40 31.5.40 Lw. Baukomp. 590 ![]() ![]() ![]() 623 / Vi1.6.40 5.3.43 3.L.B.Batl. 6/IV(VI) 183 6.3.43 30.7.43 6.schwr.Flakabt. 351 549 1.8.43 ![]() 1.schw.Flak.Abt.549 245
In Russland war er also die gesamte Zeit über im 3. Luftwaffen-Bau-Bataillon der 6.Armee und des IV. bzw. VI. Armekorps eingesetzt. ![]() Dienstränge zwischen 1941 und 1943: ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Nr.151.5.41 Gefreiten, Komp.-Bef. v.10.5.41 1.5.42 Obergefreiten, Komp.-Bef. Nr.41 v.1.5.42 1.12.42 Unteroffizier, Batl.Bef. Nr.38 v.1.12.42 |